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News von 2006 bis Ende 2007

Alter Film zeigt die Runde der
Schützenliesel

Weihnachtsfeier der Concordia mit Erinnerungen
auf Zelluloid - Gewinner beim Geflügelschießen


Über ihren Weihnachtsbraten freuten sich (v l n r): Achim Ryrko, Erwin Kögler, Manfred
Schmidt, Monika Federer mit Tochter Paulina und Ehemann Josef und Michael
Eisenreich.

Heideck(rz) – Originalfilme auf Super 8 ab den 50er Jahren von Ehrenmitglied Hans Eckerle standen im Mittelpunkt der Weihnachtsfeier des Schützenvereins Concordia Heideck. Außerdem freuten sich sieben Schützinnen und Schützen über ihren Weihnachtsbraten, den sie beim Geflügelschießen auf die Zufallsscheibe erhielten.
Während der Vorbereitung der Vereinschronik, anlässlich des Gauschießens in Heideck, konnte das Redaktionsteam auf die umfangreiche Fotosammlung von Hans Eckerle zurückgreifen. Schon in den 50er Jahren hielt er Ereignisse in Heideck und des Schützenvereins mit seiner Super 8 Kamera fest. Neugierig folgten deshalb auch Nichtmitglieder der Einladung zu dieser besonderen Weihnachtsfeier der Concordia. Eckerle war in den 70er Jahren selbst zweiter Schützenmeister und wurde vor Jahren zum Ehrenmitglied ernannt. Sein erster Film, noch in schwarz-weiß, zeigte die Königsproklamation 1955 beim „Hanna-Wirt“. Dabei wurde auch gezeigt, wie die „Schützenliesel“, ein großer, verzierter Bierkrug, die Runde machte. Dieses Schmuckstück ist leider seit vielen Jahren nicht mehr auffindbar. Farbfilme dokumentierten die regen Ausflüge an den Main oder ins Fichtelgebirge in den 70er Jahren.

Auch von der ersten Einweihungsfeier des Schützenhauses 1976 existieren Aufnahmen der Ehrengäste.
Gar ausgelassen fröhlich ging es früher im Fasching beim Schneider-Ball zu. Sogar Herbert Hiesl, ein damals sehr bekanntes fränkisches Original, trat in Heideck auf. Das Heimatfest 1968 wurde mit waghalsigen Motorrad-Geländefahrten unterhalb des Offenbrunns eröffnet. Der Festzug startete noch in der Selingstädter Straße und wurde durch viele Soldaten des Patenbataillons in Landsknechtkostümen unterstützt. Die Erinnerung an eine Reihe inzwischen verstorbener Mitglieder wurde durch diese Kurzfilme wieder lebendig.
Schützenmeister Johannes Stengl dankte Hans Eckerle für diesen besonderen Abend und gab anschließend die Gewinne des diesjährigen Geflügelschießens bekannt. Von maximal 54 möglichen Punkten auf der Zufallsscheibe erreichten Achim Ryrko und Manfred Schmidt jeweils 50. Dafür erhielt jeder eine Gans. Je ein Ente bekam Michael Eisenreich (49), Monika Federer (47), Josef Federer (46) und Stefanie Bar (45). Erwin Kögler bekam für seine 45 Punkte ein Hähnchen.


6. Ordonnanz-
gewehrpokal-
wettschießen

Heideck(rz) Anfang Dezember lädt der Schützenverein Concordia Heideck zu seinem geselligen Ordonnanzgewehr-Pokalschießen. Bei der sechsten Auflage blieben diesmal 17 Heidecker Schützen unter sich.
Je fünf Schuss stehend angestrichen und liegend musste mit den alten Karabinern, die teilweise schon 100 Jahre alt sind, auf 50 Meter abgegeben werden. Bei blanken Läufen, wie bei den schwedischen Karabinern, macht sich bei schneller Schussfolge ein Wärmeflimmern unangenehm für den Schützen bemerkbar. Komfortabler sind in dieser Hinsicht die schweizer Modelle mit dem Geradezug und den Holz ummantelten Läufen. Da die „Schweizer“ aber in der Gesamtlänge kürzer als die „Schweden“ sind, haben sie auch eine nachteiligere kürzere Visierlinie. So bleibt es unter Schützen immer spannend, welche Vorteile zum eigenen Können und Glück genutzt werden. So konnte diesmal Werner Buschmann mit seinem Schwedenkarabiner gleich zweimal eine 100er Serie vorweisen, womit ihm der erste Platz in der Einzelwertung sicher war. „Nur“ 99 Ringe, und somit zweiter Platz, schaffte Manfred Schmidt mit seinem schweizer Karabiner. Ebenfalls 99 Ringe erreichte Schriftführer Hermann Spachtholz mit seinem „alten Schweden“.

 

Die besten Einzelergebnisse flossen auch in die Mannschaftswertung mit ein. Den ersten Platz erreichte die Reservistenkameradschaft Heideck 1 mit 289 Ringen. Sie bestand aus Werner Buschmann, Manfred Schmidt und Schützenmeister Johannes Stengl. Die Reservistenkameradschaft Heideck 2 mit Hermann Spachtholz, Joachim Hübner (97) und Jürgen Schmid (92) kam auf Platz zwei. Die Mannschaft der Concordia Heideck 1 belegte mit Rainer Mögen (98), Ruppert Zeiner (94) und Manfred Ehrig (89) den dritten Platz.



Die Gewinner des Ordonnanzgewehr-Pokalschießens 2007: Hintere Reihe: Johannes Stengl, Hermann Spachtholz, Manfred Schmidt, Werner Buschmann. Vordere Reihe: Joachim Hübner, Ruppert Zeiner


Am 6. August 2007 verstarb mit Edmund Lorenz eines der aktivsten Vereinsmitglieder unseres Schützenvereins.

Lange Jahre betreute er uns als Sportleiter, hat bis zuletzt die RAG Heideck geleitet, stand jederzeit bei Fragen und Problemen mit Rat und Tat Seite
und war eigentlich immer da.
Nun kommt er so völlig unerwartet nicht mehr.

Umso schmerzlicher ist es für uns, vom "Ed" Abschied nehmen zu müssen.

Wir werden Ihn ein ehrendes Gedenken bewahren.




Gratulation vom jüngsten Cowgirl Paulina Federer für Werner Buschmann (kniend).
1. Gauschützenmeister Josef Grillmayer, Heidecks Bürgermeister Ottmar Brunner, „Marshall“ Ruppert Zeiner, Heinz Powell, Josef Federer, Manfred Weber, Manfred Schmidt, Stefanie Schneider, 1. Schützenmeister Johannes Stengl und Schirmherr Landrat Herbert Eckstein (von links).

Heidecker Großkaliberschützen beim
7. Westernschießen in Bestform

Heideck(rz) – Das Westernschießen des Schützenvereins Concordia Heideck e. V. war nun schon die dritte Großveranstaltung in diesem Jahr.

Das besondere Flair dieses Wettkampfes ist aber weder mit dem Bürger- noch mit dem Gauschießen zu vergleichen. Werner Buschmann von der Concordia führte heuer die Rangliste bis zum Schluss und gewann damit eine Kentucky-Rifle.
Drei Tage traten in High-Tech City wieder Cowboys und Trapper mit großkalibrigen Waffen gegen einander an. Mit dem Revolver galt es fünf Schuss auf eine der Dartscheibe nachempfundene Motivscheibe abzugeben. Weitere fünf Schuss innerhalb von 10 Sekunden mit dem Revolver auf eine gemalte Klapperschlange zu schießen, bleibt für manchen erfahrenen Schützen schon eine extreme Herausforderung. Letztendlich noch mit dem Gewehr auf einer dritten Motivscheibe zu punkten ist der Reiz für Westernfreunde, nun zum siebten Mal nach Heideck zu kommen. 90 Schützen, von Gräfenberg bis Neuburg/Donau, kämpften in sportlicher Weise um wertvolle Sachpreise.
Am Sonntag konnte sich jeder zur Erinnerung mit einer Originalkanone, die der Heimat- und Verkehrsverein Heideck zur Verfügung stellte, ablichten lassen.
Bei der Preisverleihung bekam Schirmherr Landrat Herbert Eckstein, der mit seinem Stetson erschien, ein rotes

Feuerzeug von „Marshall“ Ruppert Zeiner überreicht, um ihn so allmählich Jahr für Jahr als Cowboy aus zu staffieren. Eckstein freut sich immer wenn er bei den Schützen in Heideck ist: „Ist der Schießsport doch bei Schützenmeister Johannes Stengl in sicherer Verantwortung.“ Dass die drei Heidecker Großkaliber-Schützen Manfred Schmidt, Josef Federer und Werner Buschmann nicht nur bei Wettkämpfen auf bayerischer und deutscher Ebene erfolgreich sind, bewiesen sie eindrucksvoll vor einheimischer Kulisse. Die in den letzten Jahren so erfolgreichen Schützen Roland Egen und die drei Pawelke Brüder vom SV Finkenstein mussten sich diesmal mit etwas weiter hinteren Plätzen begnügen.
Von 200 möglichen Zählern erreichte Werner Buschmann mit 146 den ersten Platz; dafür gab es eine Kentucky-Rifle. Dann folgte Manfred Schmidt mit 137 und Josef Federer mit 131 Zählern. Für Aufsehen sorgte wie jedes Jahr Manfred Weber aus Gräfenberg mit seiner Sharps im Kaliber 45/120. Er kam mit 125 Zählern auf den vierten Platz. Seine Lebensgefährtin Stefanie Schneider erreichte mit 110 Ringen den sechsten Platz. Senior Hans Haas, der Sportleiter der KK Moosbach, erreichte mit 113 Zählern einen beachtenswerten fünften Platz.

54. Gauschießen in Heideck ist beendet

Gaukönigsproklamation des Schützengaues Schwabach-Roth-Hilpoltstein

Heideck(rz) – Das 54. Gauschießen des Schützengaues Schwabach-Roth-Hilpoltstein ging am 29. April beim Schützenverein Concordia Heideck e. V. zu Ende. 707 Teilnehmer aus 70 Vereinen kämpften an 27 Schießtagen um die Königswürden.
Am 25. Mai konnte 1. Schützenmeister Johannes Stengl anlässlich des Kommersabends neben den beiden Schirmherren Landrat Herbert Eckstein und 1. Bürgermeister Ottmar Brunner eine Reihe langjähriger und verdienter Mitglieder begrüßen. Der Landrat lobte in seinem Grußwort die Schützen für ihren ausgezeichneten Sport. 1. Bürgermeister Brunner erachtete es als wichtig, dass das 54. Gauschießen in Heideck ausgetragen wurde. Deshalb beteiligte sich die Stadt auch finanziell an den Vorbereitungskosten. Außerdem spendete der Heimat und Verkehrsverein Heideck, dessen Vorsitzender er gleichzeitig ist, damit die Druckkosten für die Vereinschronik gedeckt werden konnten. 1. Bezirksschützenmeister Gerold Ziegler erwähnte in seinem Grußwort, dass man in Mittelfranken auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für ein Schützenmuseum sei. Als 1. Gauschützenmeister war Josef Grillmayer nicht ganz mit der Teilnehmerzahl des Gauschießens zufrieden. Der Concordia bestätigte er aber, dass sie ihre Aufgabe mit Bravour gelöst habe. In seiner Festrede ging Ruppert Zeiner als Organisationsleiter des Gauschießens kurz auf einige Begebenheiten und die Geschichte des 568 Jahre alten Schützenwesens in Heideck ein, die nun in einer 160 Seiten starken Chronik festgehalten ist.


Für 25 Jahre Mitgliedschaft im BSSB wurden dann geehrt: Katharina und Harald Spachtholz, Hans, Maria und Markus Brunner, Walter Ehrenberger, Maximilian Peschke, Maria Hofbeck, Josef Krätzer, Annemarie Willmann und Hans Stadelbauer. 40 Jahre Mitglied sind: Robert Odorfer, Rudolf Schmidler und Herbert Streidel. Hans Eckerle, Alois Werner und Franz Schneider sind jeweils schon ein halbes Jahrhundert Mitglied der Concordia. Das Protektoratsabzeichen für besondere Verdienste im Verein bekam Hans Brunner und Susanne Lanzet verliehen. Die Ehrennadel in Gold des Bayerischen Sportschützenbundes gab es für Fritz Lang (2. Schützenmeister), Kurt Lanzet (Kassier), Edmund Lorenz (Sportleiter), Manfred Schmidt (Rüstwart und erfolgreicher Schütze). Für ihre Tätigkeit als langjährige Jugendleiterin bekam Christa Lang die goldene Ehrennadel des mittelfränkischen Schützenbundes ebenso wie Hermann Spachtholz als Schriftführer und Fahnenträger. Zum Schluss wurden 1. Schützenmeister Johannes Stengl und Organisationsleiter Ruppert Zeiner mit der kleinen goldenen Ehrennadel des Schützengaues Schwabach-Roth-Hilpoltstein für ihre Leistung bezüglich des diesjährigen Gauschießens ausgezeichnet.

Tags darauf bildete die Gaukönigsproklamation mit Preisverleihung den Höhepunkt des 54. Gauschießens. Die mit Absicht im kleinen Rahmen durchgeführte Inthronisation der vier neuen Gaukönige brachte einige Überraschungen im Schützenhaus der Concordia mit sich.
1. Gauschützenmeiser Josef Grillmayer war mit den Ergebnissen zufrieden. „ Als bester Treffer ein 1,5-Teiler, als höchste Serie 105,3 Ringe und als bester Königsschuss ein 12,8-Teiler sind sehr gute Leistungen.“ Erstmals in der Geschichte des Schützengaues gibt es eine Luftpistolen Gaukönigin. Renate Fischer aus Rednitzhembach hatte mit ihrem 12,8-Teiler den besten Königsschuss überhaupt abgegeben. Ihr Ritter zur Rechten wurde Markus Hafner aus Thalmässing (94,2) und ihr Ritter zur Linken Matthias Messerer (389,1), Neuzugang bei der Concordia Heideck. Von der Schützengruppe Kornburg kommt der neue Gau-Jugendkönig Jannis Müller (67,4). Ihm folgen Larissa Schmidbauer (71,6) von der PFSG Schwabach und Steve Nawratil (78,6) aus Belmbrach auf den Plätzen. Gaukönigin wurde die schon mehrmals erfolgreiche Silke Bimüller (33,7) aus Röttenbach. Sie verdrängte die lang führende Lokalmatadorin Christa Lang (81,3). Regina Moser aus Spalt wurde mit einem 91,5-Teiler dritte. Den Titel des Gaukönigs bekam Dr. Bernhard Ruckelshausen aus Wassermungenau. Mit seinem 27,6-Teiler lag er vor Andreas Bier ((49,9) von der SG Condor Schwabach und Oskar Merlein (52,5) aus Röttenbach.
Mit viel Heiterkeit wurde die Vergabe der Meistbeteiligungsprämie aufgenommen. Die Schützen aus Spalt (34 Teilnehmer) dürfen sich über eine Brauereiführung in Pyras freuen.
Die von Bürgermeister Brunner gestiftete Holzscheibe gewann Daniela Paal aus Titting. Diese Scheibe verbleibt als einzige zur Erinnerung des Gauschießens im Schützenhaus der Concordia. Werner Ulbrich aus Diespeck gewann die Gau-Jubiläumsscheibe, die ebenfalls nicht ausgehändigt wurde und im Eigentum der Gauverwaltung bleibt. Traditionell stiftet der Gauschützenmeister eine eigene Scheibe, auf die nur Schützenmeister schießen dürfen. Diese gewann Christian Wagner vom SV Wacker Burghausen. Der mit 1000 € dotierte 1. Platz der Jubiläumsscheibe geht an Andrea Staud aus Titting. Die Jugendleiterin der Concordia, Christa Lang durfte sich auch noch über den ersten Platz bei der Zufallsscheibe freuen. Unter den 75 Sachpreisen für Luftgewehr konnte Bernd Sauerhammer aus Allersberg zuerst wählen. Für die Damen gab es 25 weitere Sachpreise. Christina Bössl aus Röttenbach durfte für ihren 8,1-Teiler als erste auswählen. Matyas Orosz aus Belmbrach hatte bei 25 Luftpistolen-Festpreisen den Vortritt.


Mit einem ersten Schuss eröffnete 1. Gauschützenmeister Josef Grillmayer (Mitte) das 54. Gauschießen. Ihm zur Seite: 1. Schützenmeister Johannes Stengl, Ehrengauschützenmeister Christian Krüger, MdL Dr. Manfred Weiß und Schirmherr Bürgermeister Ottmar Brunner.

Eröffnung des 54. Gauschießen in Heideck

Mit Fackel- und Musikzug zum Schützenhaus

Heideck(rz) – Nach der Eröffnung der Sonderausstellung „568 Jahre Schützenwesen Heideck“ im Bürgersaal des Rathauses durch Bürgermeister Ottmar Brunner, formierten sich die Schützen zu einem Fackel und Musikzug, den sie extra für ihren Schirmherrn Landrat Herbert Eckstein organisiert hatten.
Anschließend eröffnete 1. Gauschützenmeister Josef Grillmayer im Schützenhaus der Concordia Heideck das 54. Gauschießen des Schützengaues Schwabach-Roth-Hilpoltstein.
Das Organisationsteam unter Leitung von Ruppert Zeiner hatten sich zur Eröffnung des 54. Gauschießens etwas besonderes einfallen lassen. Da kein großes Festwochenende mit Zeltbetrieb und Festzug geplant war, entschied man sich für eine dezentere Feier. Im Bürgersaal des Rathauses wurde durch Bürgermeister Brunner, der sich mit Landrat Eckstein die Schirmherrschaft teil, die Ausstellung „568 Jahre Schützenwesen Heideck“ eröffnet. Der anschließende Fackel- und Musikzug, begleitet von der Stadt- und Jugendkapelle Heideck, hielt an der Sebastianskapelle inne, um eine Votivkerze dem Schützenpatron zu stiften und der Toden zu gedenken. Stadtpfarrer Tobias Göttle gedachte dabei des mutigen Bekenntnisse des römischen Offiziers Sebastian zum Christentum.
Pfarrerin Beate Kraus wünschte den Schützen, dass sie, wie im Gleichnis des sterbenden Weizenkorns, für die Gemeinschaft ein Segen seien. Anschließend ging es mit der Blasmusik hinauf zum Schützenhaus am Wurm´s Keller. Dort begrüßte 1. Schützenmeister Johannes Stengl zur Eröffnung des 54. Gauschießens die Ehrengäste mit einem Glas Sekt. In gereimter Form steckte er die Definition des Zufallstreffers in einen Umschlag, den Ruppert Zeiner vor den Augen aller verschloss. Die vom 1. Gauschützenmeister gestiftete Zufallsscheibe erhält nämlich derjenige Teilnehmer, der am nächsten an den Teiler des Schusses herankommt, der aus den 40 des 1. Gauschützenmeisters an diesem Abend von Stengel und Zeiner ausgewählt wurde. Die Ehrengäste eröffneten sodann mit dem Luftgewehr das Gauschießen. Stadtrat Dieter Knedlik hatte mit einem bemerkenswerten 30,9-Teiler den besten Schuss des Tages abgegeben. Von Sonntag, 25. März bis Sonntag 29. April ist an 26 Tagen Schießbetrieb. Preise im Gesamtwert von über 20.000 € warten auf die Gewinner. Infos unter www.schuetzen-heideck.de oder bei Johannes Stengl (09177/9661).

Bürgerkönigtitel geht wieder in die Seiboldsmühle

Obst- und Gartenbauverein und Eisstockverein am erfolgreichsten

Heideck(rz) – Das Bürgerschießen 2007 des Schützenvereins Concordia Heideck brachte diesmal eine kleine aber wichtige Änderung. Jeder Bürger und jede Bürgerin, der oder die mehreren heidecker Vereinen angehört, konnte auch für jeden dieser Vereine antreten.


Der Bürgerkönig 2007
Profitiert davon hat Leonhard Beckenbauer, der für den Eisstockverein Seiboldsmühle und den Obst- und Gartenbauverein Heideck startete. Er wurde auch neuer Bürgerkönig.
Innerhalb von zwei Wochen ermittelten 150 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Heideck ihren Schützenkönig. Johannes Stengel konnte als Schützenmeister bei der Königsproklamation zwar nicht von so vielen Teilnehmern wie im letzten Jahr berichten, dafür aber für beachtenswerte Schießergebnisse. Es beteiligten sich 19 Vereine an diesem geselligen Wettkampf. Neuer Schützenkönig wurde Leonhard Beckenbauer vom Eisstockverein Seiboldsmühle mit einem 29-Teiler. Für ihn gab es die handgemalte Bürgerschützen-Königsscheibe mit dem Motiv des Heidecker Marktplatzes von 1900. Ihm folgten auf den Plätzen Jörg Schwarz (FFW Selingstadt, 37-Teiler) und Alfred Meier (Krieger- und Kameradenverein Liebenstadt, 39-Teiler). Für die drei besten Schützinnen, Schützen und Mannschaften gab es jeweils einen Pokal. Dass der Eisstockverein auch mit dem Luftgewehr gut trifft, bewiesen seine Damen. Petra Beckenbauer erreichte mit einem 197-Teiler den 3. Platz und Renate Baier mit einem 180-Teiler den 2. Platz.

Heidemarie Jung vom Obst- und Gartenbauverein gewann aber mit ihrem 174-Teiler den 1. Platz. Bei den Herren siegte Alfred Meier (Krieger- und Kameradenverein Liebenstadt, 57-Teiler) vor Leonhard Beckenbauer (Obst- und Gartenbauverein, 97-Teiler) und Rainer Saalfelder (Obst- und Gartenbauverein, 98-Teiler). Den Mannschaftspokal sicherte sich der Obst- und Gartenbauverein (Leonhard Beckenbauer, Josef Dietmeyer, Rainer Saalfelder) mit 256 Ringen. Platz zwei gehört der DJK Laibstadt (Josef Herler, Konrad Weich, Robert Betz) mit 244 Ringen. Den dritten Platz erreichte der Eisstockverein Seiboldsmühle (Leonhard Beckenbauer, Andreas Schneider, Petra Beckenbauer) mit 229 Ringen. Die DJK Laibstadt stellte aber wieder die größte Mannschaft. Dafür gab es einen Gutschein für 25 Liter Bier. Der Obst- und Gartenbauverein kam auf Platz zwei der Meistbeteiligung und der Eisstockverein Seiboldsmühle auf Platz drei.

 

Die Pokalgewinner und der neue Bürger-Schützenkönig Leonhard Beckenbauer mit der Schützenscheibe 2007


Am 11.01.2007 verstarb mit Franz Schwarzer einer der erfolgreichsten Luftgewehrschützen unseres Schützenvereins. Seit seinem Beitritt am 21.07.1960 war er unermüdlich für den Schießsport in unserem Verein tätig.

Über die Grenzen unseres Schützengaues hinaus war er bekannt durch seine sportlichen Erfolge und für sein Engagement. Jahrelang gab es fast kein Preisschießen zwischen Garmisch-Partenkirchen und Aschaffenburg, das nicht von Franz Schwarzer besucht wurde. Über all die langen Jahre seiner sportlichen Karriere nahm er sich immer Zeit für die Schützenjugend und für neue Schützen.

Unter seiner Obhut hat so mancher Luftgewehrschütze seine Laufbahn begonnen. Sein Optimismus und seine warmherzige und hilfsbereite Art war bekannt. Immer stand er bei Fragen und Problemen mit Rat und Tat Seite.

Umso schmerzlicher war es für uns, von Franz Schwarzer Abschied nehmen zu müssen.

Wir werden Ihn ein ehrendes Gedenken bewahren.

14. Dezember 2006
Wir trauern um unseren Freund und Schützenkollegen

Werner Rupp

der so plötzlich und unerwartet am 11.12. verstorben ist.
Du hattest noch so viele Träume, so viel vor, sobald Du in Kürze in Rente gehen solltest. Wir wünschen Dir Glück auf dem Weg, den Du nun gehst.
Du warst ein besonderer Mensch und lebst in unseren Gedanken weiter.