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Concordia Heideck e.V.

 
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Westernschiessen vom 19. - 21.06.09 - von Ruppert Zeiner

Stilechte Westmänner

Aber auch Frauen-Power in Hightech-City / Vorderlader geht
nach Gräfenberg


High Noon in Hightech-City:
Schützenmeister Johannes Stengl, Schirmherr Landrat Herbert Eckstein, Christian Pawelke (als Vertreter für seine Bruder Andreas), Manfred Weber (mit Gewehr), Josef Federer, Bürgermeister Ottmar Brunner, und „Marshall“ Ruppert Zeiner.

Heideck – Beim neunten Westernschießen des Schützenvereins Concordia Heideck ließen sieben treffsichere Ladys manche Cowboys alt aussehen. Das begehrte Vorderladergewehr gewann Manfred Weber aus Gräfenberg.


Ruppert Zeiner, während des dreitägigen Großkaliberwettkampfes der „Marshall von Hightech-City“, hätte sich gerne mindestens 100 Teilnehmer gewünscht. Obwohl dann doch nur 72 kamen, waren am Sonntag Nachmittag schon alle Rennen bis zur Siegerehrung um 18 Uhr ausgebucht.
Dafür traten die teilweise stilecht gekleideten Trapper, Cowboys und Konföderierten umso häufiger auf den Schießständen an, um mit Revolvern und Unterhebelrepetierern auf den Motivscheiben zu punkten.
Lange schien die magische Grenze von 100 Zählern nicht zu erreichen zu sein. Manfred Weber, der sich auch im letzten Jahr über den Hauptgewinn freuen durfte, erreicht am Samstag 104 Zählern, die bis zum Schluss dieses geselligen Wettkampfes kein anderer mehr überbieten konnte. Nur Andreas Pawelke vom SV Finkenstein kam ihm mit 102 Zählern am Sonntag sehr nahe und erreichte letztendlich den zweiten Platz.
Der beste Heidecker Schütze war Josef Federer. Mit 90 Zählern langte es aber nur für Platz drei. Roland Egen vom SV Finkenstein und Robert Neek vom SV Schwand, beide waren ebenfalls in Heideck schon Sieger, landeten mit je 88 Zählern auf Platz vier und fünf. Die Mitglieder des SV Gräfenberg waren in „Hightech-City“ stark vertreten und so folgten Roland Lüfter mit 85 und Armin Datz mit 78 Zählern in der Wertung.
Für Manfred Schmidt langte es zwar nur für den achten Platz. Aber dafür erkämpfte er sich in Bamberg den Titel des Bayerischen Meisters mit seiner

Vorderladerpistole. Überraschen gut war Leonhard Beckenbauer, der Bürgerschützenkönig von 2007, auf Platz neun. Steffi Bar von der Concordia auf Platz 10 und Stefanie Schneider vom SV Gräfenberg auf Platz 16 ließen manchen gestandenen Cowboy auf dem Schießstand alt aussehen.
Bei der Preisverleihung stellte deshalb „Marshall“ Zeiner in Aussicht, im nächsten Jahr beim 10-jährigen Westernschießen ab 10 teilnehmenden Ladies eine eigene Wertung durchzuführen.



Zudem erklärte Zeiner, dass er Landrat Herbert Eckstein dafür danke, dass er in dieser für Sportschützen nicht einfachen Zeit wiede, die Schirmherrschaft übernommen habe. Dieser appellierte bei der Preisverleihung besonders an die Schützen, die dem Vereinsleben nicht so nahe stehen, sich mehr in die Gemeinschaft einzubringen. Er sei überzeugt, dass die Gemeinschaft in einem Verein, besonders aber in einem Schützenverein, dem Einzelnen Halt und Ordnung gibt.
Bürgermeister Ottmar Brunner, der wieder die Kanone des Heideck Heimat- und Verkehrsvereins als geschichtliches Zeugnis für Anschauungszwecke zur Verfügung stellte, bekannte sich zu den Waffensammlern. Er seiüberzeugt, dass die Politik beim neue Waffengesetz den falschen Weg gegangen sei.

Erfolgreiche Schützen der BDS-
Abteilung in der Concordia geehrt

Rainer Mögen auf dem 3. Platz


Die erfolgreichen BDS-Schützen der Concordia: Johannes Stengl, Hermann Spachtholz,
Rainer Mögen, Manfred Schmidt, Werner Buschmann

Heideck(rz) – Während der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Concordia Heideck wurden nicht nur langjährige, sondern auch zum Teil sehr erfolgreiche Schützen geehrte. Neben dem Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) gehört eine Reihe von Mitgliedern der Concordia auch dem Bund Deutscher Sportschützen (BDS) an. In Heideck ist Hermann Spachtholz der Vorsitzende dieses Verbandes.

Im BSSB werden traditionell Schießdisziplinen für Luftgewehr, Luftpistole, Kleinkaliberwaffen, Armbrust und Bogen angeboten. Wer darüber hinaus mit großkalibrigeren Waffen Schießsport treiben will, kann z. B. Mitglied im BDS werden. Nachdem vor rund 10 Jahren die Mitglieder der Concordia Heideck die 25- und 50-Meterstände neu gebaut hatten, gab es auch für den BDS mehr Zulauf. Bei den Bezirks-, Landes- und Deutschen Meisterschaften 2008 waren Heidecker Schützen gut im Rennen. Hermann Spachtholz überreichte während der Jahreshauptversammlung die Urkunden und Medaillen.
Bei der Bezirksmeisterschaft waren erfolgreich: Manfred Salbaum (Revolver bis .38, 7. Platz; Freie Klasse Pistole, 3.; Dienst-Sportpistole, 5.), Manfred Schmidt (Präzisions-Sportgewehr, 3; Fertigkeit Sportgewehr, 1.), Werner Buschmann (Präzisions-Sportgewehr, 4.; Fertigkeit Sportgewehr, 2.).

Bei der Landesmeisterschaft kamen unter die ersten Zehn: Josef Federer (Pistole bis 9 mm, Schützen, 10.; Revolver bis .357, 9.; Revolver über .357, 3.; Freie Klasse Pistole, 4.; Dienst-Sportpistole, 5.), Werner Buschmann (Pistole bis 9 mm Altersklasse, 5.), Johannes Stengl (Dienst-Sportpistole, 4.), Manfred Schmidt (Pistole über 9 mm, Altersklasse, 1., Revolver bis .357, 2.; Dienst-Sportpistole, 3.).
Zusätzlich wird bei der Landesmeisterschaft auf Fallscheiben geschossen. Erfolgreichster Schütze war auch hier Manfred Schmidt. Mit seinem Revolver belegte er in Bestzeit den 1. Platz. Josef Federer kam in der Freien Klasse Pistole .22 auf den 3. Platz, Werner Buschmann auf den 5. und Manfred Schmidt auf den 7. In der Freien Klasse Revolver belegte Rainer Mögen ebenfalls den 7. Platz.
Auf Ebene der Deutschen Meisterschaft errang Rainer mögen mit dem Kleinkaliber Unterhebelrepetierer einen hervorragenden 3. und Manfred Schmidt den 9. Platz. Außerdem kam Schmidt in der Disziplin Fallscheibe Revolver auf den undankbaren 4. Platz.

Jahreshauptversammlung
der Concordia


Die neuen Ehrenmitglieder der Concordia mit ihren Urkunden: Horst Förschl,
Marianne Werner und Josefa Eckerle. Links 1.Gauschützenmeister Josef Grillmayer
und rechts 1.Schützenmeister Johannes Stengl.

Heideck(rz) – Die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Concordia Heideck war diesmal sehr gut besucht. 1. Gauschützenmeister Josef Grillmayer ehrte den ehemaligen 1. Schützenmeister Concordia Horst Förschl für 50 Jahre Mitgliedschaft.
Die im Bund Deutscher Sportschützen (BDS) organisierten Mitglieder waren bei den Landes und Deutschen Meisterschaften sehr erfolgreich (s. eigener Bericht).


Traditionell wird vor Beginn der Jahreshauptversammlung der Concordia gemeinsam gegessen. Das macht die Mitglieder anscheinend zufrieden und gut gelaunt. Dies freute auch 1. Gauschützenmeister Josef Grillmayer, der erstmals zu dieser Veranstaltung anwesend war und abschließend zahlreiche Ehrungen vornahm. Doch zuerst stand der Jahresrückblick des 1. Schützenmeisters Johannes Stengl an. Er erinnerte an acht Schießveranstaltungen, die Vereinsmeisterschaft und den Sachkundelehrgang für 20 Teilnehmer. Seinen Appell richtete er an die Mitglieder, bei den Arbeitseinsätzen mehr mit zu arbeiten. Kassier Kurt Lanzet erfreute die Anwesenden mit der Mitteilung, dass der Verein voraussichtlich in einem Jahr schuldenfrei sein wird. Auf gute Platzierungen konnte Sportleiter Manfred Ehrig verweisen. Von den neun Mannschaften erreichten fünf die ersten Plätze, drei die zweiten Plätze und eine den dritten Platz in den zurückliegenden Rundenwettkämpfen. Jugendleiterin Christa Lang kann aus familiären Gründen nicht mehr so aktiv mitarbeiten. Ihr Mann Karl-Friedrich vertritt sie zwar bei den Trainingsstunden für die Jugendlichen; der Nachwuchs ist aber im Verein nicht sehr zahlreich. Die beiden Rüstwarte Manfred Schmidt und Jürgen Schmid berichteten kurz über den Zustand der Schießanlage und der Waffen. Erfreulich war, dass bei der Komplettierung des Schallschutzes im 25-Meterstand so viele Mitarbeiter halfen, aber zu den regelmäßigen Reinigungsarbeiten oft nur ein paar wenige kommen.

Eine längere Zeit nahmen die Ehrungen für langjährige und erfolgreiche Schützen in Anspruch. Josef Grillmayer freute sich über den geselligen Ablauf dieser Versammlung und bekannte: „In all den anderen Vereinen geht es dabei viel förmlicher zu.“ Offiziell hat der Schützengau Schwabach-Roth-Hilpoltstein nun zwei lizensierte Prüfungsausschüsse, die die Waffensachkunde abnehmen dürfen. Neben dem Schützenverein aus Schwand ist dies nun auch die Condordia. Mit Harald Spachtholz, dem Sohn des in Schützenkreisen bekannten Hermann Spachtholz, konnte nun auch der Posten des 1. Gausportleiters besetzt werden. Nachdem 2007 das Gauschießen in Heideck statt fand, brauchte Grillmayer die Schützen nicht groß daran erinnern, wie wichtig es ist auch am diesjährigen Gauschießen ab März in Weinsfeld mit möglichst vielen Teilnehmern präsent zu sein. Für langjährige Mitgliedschaft im Bayerischen Sportschützenbund (BSB) wurden geehrte: Christa und Karl-Friedrich Lang, Kurt Lanzet, Hermann Spachtholz und Hans Stadlbauer für 25 Jahre, Marianne Werner, Josefa Eckerle und Robert Odorfer für 40 Jahre und Horst Förschl für 50 Jahre. Daran schloss sich Johannes Stengel mit der Ehrung für die Mitgliedschaft in der Concordia an. Ursula Eckerle und Kurt Lanzet 25 Jahre, Robert Odorfer 40 Jahre. Marianne Werner, Josefa Eckerle und Hans Förschl gehören dem Verein 50 Jahre an und wurden deshalb zu Ehrenmitgliedern ernannt. Horst Förschl, der als 1. Schützenmeister von über 30 Jahren für den ersten Bau des Schützenhauses verantwortlich war, tröstete in seinen Dankesworten die jetzigen Aktiven: „Bei uns war das damals nicht anders. Die Arbeit haben immer die gleichen gemacht.“

 

Dreikönigsschießen 2009 in
abgespeckter Form

Heideck(rz) – Mit dem Dreikönigsschießen beginnt das Vereinsjahr des Schützenvereins Concordia Heideck. Diesmal wurde
aber nur ein Schuss mit dem Luftgewehr auf die Dreikönigsscheibe abgegeben, die Kurt Lanzet erhielt
.

Schützenmeister Johannes Stengl hätte sich gerne mehr Teilnehmer bei dieser traditionellen Veranstaltung, die das Schützenjahr eröffnet, gewünscht. 22 Schützenschwestern und –brüder versuchten mit dem Luftgewehr die diesjährige Dreikönigsscheibe zu bekommen. Den besten Schuss gab dabei Kassier Kurt Lanzet ab. Er erhielt dafür aus den Händen des Vorjahressiegers, Johannes Stengl, die Dreikönigsscheibe überreicht. Sie zeigt das ehemalige Stücklen-Haus, Ecke Hauptstraße und Marktplatz. Hans Stücklen sen. war Jahrzehnte lang Schützenmeister der Concordia. Als Bürgermeister und Landtagsabgeordneter prägte er den Verein nachhaltig.
Nachdem im letzten Jahr die Franz-Schober-Scheibe zum letzten Mal


Kurt Lanzet mit der neuen Dreikönigsscheibe, die Johannes Stengl gestiftet hatte.


herausgeschossen wurde und der Schuss auf die Nuss mit dem anschließenden Päckchentausch wenig Anklang fand, wurde das Dreikönigsschießen erstmals einer abgespeckten Version durchgeführt. Die Versteigerung des Christbaumes fand dagegen wieder regen Zuspruch.

 

Der Doppelkönig der Concordia

Erfreulich hohe Beteiligung beim Königsschießen / Neue Königskette für Großkalibergewehr


Die Könige und Pokalgewinner der Saison 2009: Joachim Hübner (GKP), Manfred Schmidt (GKG), André Schröppel, Hermann Spachtholz (GKR), Fritz Lang (LG), Manfred Ehrig, Ruppert Zeiner (KKP und LP), Johannes Stengl, Erwin Kögler (KKG) und Susanna Lanzet

Heideck(rz) – 53 Schützen haben am Königsschießen 2008/2009 des Schützenvereins Concordia Heideck teilgenommen. Schützenmeister Johannes Stengl freute sich auch über die zum Teil sehr guten Ergebnisse.
Bis auf den Großkaliberpistolenkönig hat ab heuer jede Majestät eine Königskette.

Traditionell setzen sich vor der Königsproklamation alle Mitglieder zum Königsmahl zusammen und lassen es sich gut schmecken, da die Kosten die neuen, noch unbekannten Majestäten zahlen müssen. Und in Heideck sind das gleich sieben. Hinzu kommt noch der Jugendkönig. Diesen Titel darf für ein Jahr Maximilian Rühmer tragen. Mit einem 112-Teiler lag er vor Christian Beierlein (131) und Daniel Herler (613). Genau diese Reihenfolge setzte sich bei Meister (Rühmer 91 Ringe, Beierlein 69) , Glück (144-Teiler, 157-Teiler) und Pokal (409-Teiler, 536-Teiler) fort. Leider war die Teilnahme der Jungschützen sehr gering.

Luftgewehrkönig wurde 2. Schützenmeister Fritz Lang mit einem 112-Teiler. Für eine Überraschung sorgte Jürgen Schmid mit seinem 170-Teiler, der den Inhaber der langjährigen Königswürde Thomas Meyer (199-Teiler) diesmal auf den 3. Platz verwies. Dafür schoss Meyer mit 95 Ringen die beste Meisterserie. Ihm folgte Leo Beckenbauer (90) und Günter Opitz (87). Glück hatte aber Beckenbauer mit seinem 39-Teiler vor Eduard Hueber (42) und Thomas Meyer (65). Den Pokal sicherte sich die Seniorschützin Susanna Lanzet unangefochten mit einem 58-Teiler. Thomas Meyer (160) und Ruppert Zeiner (183) hatten nur das Nachsehen. Als Ausgleich dafür wurde Zeiner Luftpistolenkönig. Mit seinem 404-Teiler verwies er Kurt Lanzet (997) und Monika Federer (1076) auf Platz 2 und 3.

Die Luftpistolenmeister führt hingegen Erwin Kögler mit seiner 49-Serie an. Knapp dahinter Ruppert Zeiner (48) und Johannes Stengl (46). Joachim Hübner gewann bei Glück mit einem 42-Teiler vor Ruppert Zeiner (134) und Walter Ehrenberger (161). Den Luftpistolenpokal nahm Manfred Ehrig mit nach Hause. Sein 258-Teiler war besser als der 408-Teiler von Johannes Stengl und der 452-Teiler von Monika Federer.

Den Titel des Kleinkalibergewehrkönigs sicherte sich Erwin Kögler mit einem 139-Teiler auch noch. Sein Ritter zur Rechten wurde Fritz Lang (307) und Ruppert Zeiner (1381). Meister wurde Leo Beckenbauer (45 Ringe), vor Fritz Lang (40) und Erwin Kögler (40). Bei Glück hatte Ruppert Zeiner mit einem 121-Teiler wieder die Nase vorne. 2. und 3. Platz gingen an Leo Beckenbauer (262) und Fritz Lang (345). Lang bekam auch noch für seinen 829-Teiler den Pokal. Auf Platz 2 und 3 folgen Leo Beckenbauer (1138) und Volker Lösch (1149).

Mit der Kleinkaliberpistole schoss Ruppert Zeiner auf die Königsscheibe einen 274-Teiler und wurde an diesem Abend Doppelkönig. Seine Ritter sind nun Alexander Smirnov (769) und Hermann Spachtholz (782). Auch die Meisterserie führte Zeiner mit 47 Ringen an, vor Spachtholz (47) und Stengl (46). Erwin Kögler gewann mit einem 207-Teiler bei Glück, vor Stengl (554) und Zeiner (633). Der Pokal ging an Holger Scherf. Sein 838-Teiler war besser als der von Alexander Smirnov (1125) und Hermann Spachtholz (1215).

Großkalibergewehrkönig wurde Manfred Schmidt mit seinem 855-Teiler. Er bekam von Ruppert Zeiner die neue Königskette umgehängt, die dieser gestiftet hatte. Jürgen Schmid (963) und Alexander Smirnov (1259) sind die Ritter zur Rechten und Linken. Für ihre 50er-Meisterserien erhielten Ruppert Zeiner, Manfred Schmidt und Erwink Kögler zusätzlich Pokale. Bei Glück lag Zeiner (371-Teiler) vor Schmidt (470) und Michael Eisenreich (573), der aber den Pokal für seinen 122-Teiler bekam. Ruppert Zeiner (452) und Stefan Schmid (578) folgten auf den Plätzen.

Mit der Großkaliberpistole war Joachim Hübner als neuer König unschlagbar. Sein 274-Teiler lag weit vor dem 1683-Teiler von Stefanie Bar und dem 2305-Teiler von Alexander Smirnov. Meister wurde Manfred Schmidt (48 Ringe) vor Johannes Stengl (45) und Joachim Hübner (45). Glück hatte noch einmal Ruppert Zeiner (649-Teiler), Manfred Schmidt (986) und Walter Ehrenberger (1007). Der Pokal bekam Schützenmeister Johannes Stengl für seinen 305-Teiler). Weit abgeschlagen waren Manfred Schmidt (926) und Joachim Hübner (938).

Der Großkaliberrevolverkönig ist der achte Titel den die Concordia zu vergeben hat. Diesmal erhielt ihn Hermann Spachtholz für seinen 623,2-Teiler. Erwin Kögler lag mit einem 623,6-Teiler nur hauchdünn dahinter. Manfred Schmidt komplettierte das Trio mit einem 1011-Teiler. 47 Ringe reichten Rainer Mögen für den Meistertitel. Ihm folgten Michael Eisenreich und Johannes Stengl mit jeweils 46 Ringen. Auch im Glück führte Michael Eisenreich (239-Teiler) die Tabelle vor Johanne Stengl (408) und Ruppert Zeiner (473). Den Pokal gewann André Schröppel mit einem 409-Teiler. Alexander Smirnov (836) und Manfred Schmidt (970) folgten in der Wertung.

Abschließend überreichte Sportleiter Manfred Ehrig eine Reihe Nadeln der Gaumeisterschaft an die erfolgreichen Schützinnen und Schützen.

 


Die drei besten Schützen von „Hightech-City“ Manfred Weber, Roland Egen mit Schirmherr Herbert Eckstein, Schützenmeister Johannes Stengl, „Marshall“ Ruppert Zeiner und Werner Buschmann. Foto: Monika Federer

Landrat ermuntert zum weiter machen
beim 8. Westernschießen

Heideck(rz) – Das achte Westernschießen der Concordia Heideck wurde nach einem harten Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Werner Buschmann aus Wendelstein und Manfred Weber aus Gräfenberg zu Gunsten des letzteren entschieden. Landrat Herbert Eckstein freute sich als Schirmherr in seinem Grußwort vor der Preisverleihung über den fairen Sportsgeist, der bei den Großkaliberschützen in „Hightech-City“ herrscht.

Für das dreitägige Westernschießen putzen die Schützen ihr Vereinsheim jedes Mal in besonderer Weise heraus. Zahlreiche Fahnen der US-Bundesstaaten schmücken die Wände, Erinnerungsfotos vor Wild-West-Hintergrund lassen Sehnsüchte an die Helden der Kindheit wahr werden und das Schießen mit Revolvern, Unterhebelrepetiergewehren und Sharps Gewehren auf Motivscheiben versetzen die Schützenschwestern und –brüder in die Zeit vor über 100 Jahre. Jedes Jahr lassen sich das Organisationsteam um „Marshall“ Ruppert Zeiner neu Motive einfallen. Erstmals war der Aufkleber, den es für jeden Teilnehmer zur Erinnerung gibt, farbig. Das Motiv erinnerte an den Beginn des Goldrausches vor 160 Jahren in Kalifornien. Dieses Jahr war es anscheinend für die 70 Schützen, die wieder von der Fränkischen Schweiz bis zur Donau kamen, eine knifflige Aufgabe, an die maximal 150 Zähler heranzukommen. Mit zweimal 112 Zählern lagen am Sonntag Nachmittag Werner Buschmann von der Concordia und der langjährige Gastschütze Manfred Weber aus Gräfenberg gleich auf. Da aber der Gräfenberger die bessere Deckserie geschossen hatte, ging letztendlich das Vorderladergewehr als erster Preis an ihn. Den dritten Platz belegte Roland Egen vom SV Finkenstein mit 104 Zählern. Bereits am Freitag legte Reiner Mögen von der Concordia mit 102 Zählern ein Spitzenergebnis vor. Sein Vereinskamerad Josef Federer folgte mit 100 Zählern in der Wertung. Das gleiche Ergebnis aber eine schlechtere Deckserie verhalf Robert Neek aus Schwand zum 6. Platz.
Bei der Preisverleihung dankte „Marshall“ Zeiner allen Helfern, Spendern und Schützen, die diesen einzigartigen Wettkampf im Landkreis wieder ermöglichten.


Schirmherr Landrat Eckstein ermunterte die Concordia auch, dieses Schießen weiterzuführen:„Es ist schon schwierig etwas neues anzufangen. Schwieriger ist es aber weiterzuführen.“ Der Landkreischef war vom fairen Sportsgeist der Großkaliberschützen beeindruckt und möchte dies auch bei jedem Schützenvereinen an erster Stelle sehen. „Ich stehe auch zu meinen Schützenmeistern, weil ich weiß, dass sie Verantwortung in ihren Vereinen tragen.“ Wie jedes Jahr erhielt der Schirmherr auch diesmal ein weiteres Accessoire für sein Western-Outfit. Ein kleines Bolotie, das die Cowboys als Schmuckstück um den Hals tragen, wurde ihm von Zeiner umgehängt.



Eines unserer Erinnerungsfotos vom Sonntag mit Hermann Spachtholz und Josef Federer

Auch ein Bürger
kann König sein

Concordia Schützen
Heideck proklamieren
Oliver Albrecht zum
Bürgerkönig

Heideck(rz) – Das diesjährige Bürgerschießen des Schützenvereins Concordia Heideck ging mit der Proklamation des neuen Bürgerkönigs zu Sonntag zu Ende. Dieser Titel ging an Oliver Albrecht vom Eisstockverein Seiboldsmühle. Es beteiligten sich 147 Bürgerinnen und Bürger aus 16 Vereinen an diesem Wettkampf. Die im letzten Jahr eingeführte Regelung, dass eine Person für all die Verein antreten kann, in der sie Mitglied ist, hat sich bewährt.

In einer kleinen Feierstunde ehrte 1. Schützenmeister Johannes Stengl und Bürgermeister Ottmar Brunner die besten Schützinnen und Schützen aus der Bürgerschaft. Für die jeweils drei Bestplatzierten gab es Urkunden und Pokale. Bei der Mannschaftswertung siegte das Team der DJK Laibstadt 1 (244 Ringe) mit Robert Betz (84 Ringe), Josef Herler (81) und Harald Regensburger (79) vor dem Eisstockverein Seiboldsmühle 1 (224) mit Wolfgang Braun (80), Petra Beckenbauer (78) und Ernst Rösch (66). Dritte Mannschaft wurde die FFW Aberzhausen 1 (220) mit Martina Meyer (78), Dominik Alberter (73) und Markus Bräunlein (69). In der Einzelwertung erreichte somit Robert Betz den 1. und Josef Herler den 2. Platz. Auf den 3. Platz folgte Reiner Salfelder (80 Ringe) vom OGV. Beim Frauenpokal siegte Petra Beckenbauer vom OGV mit einem 109-Teiler. Betina Somann (122-Teiler) von der FFW Selingstadt und Kerstin Pfaller (146-Teiler) von der FFW Aberzhausen folgten auf die Plätze.


Johannes Stengel mit dem Bürgerkönig 2008, Oliver Albrecht

Robert Betz erreichte mit einem 59-Teiler den ersten Platz im Männerpokal. Franz Endres (86-Teiler) von der FFW Laffenau und Timo Sorgatz (90-Teiler) von der gemeinsamen Ortsgruppe von Bund Naturschutz und Landebund für Vogelschutz folgten in der Wertung. Der neue Bürgerkönig heißt Oliver Albrecht. Er schoss einen beachtlichen 26-Teiler. Leider konnte er die Bürgerkönigsscheibe, die heuer als Motiv das ehemalige Stücklenhaus zeigt, wegen Verhinderung nicht entgegen nehmen. Franz Endres kam mit einem 40-Teiler auf den 2. Platz. Josef Baumann, der auch schon einmal Bürgerkönig war, kam mit einem 51-Teiler auf den 3. Platz. Die Meistbeteiligungsprämie – ein Gutschein für 25 Liter Bier - heimste der Obst- und Gartenbauverein Heideck (OGV) für seine 30 Teilnehmer ein. Die DJK Laibstadt (15 Liter) war mit 20 Teilnehmern etwas schwächer vertreten als sonst. Die Laffenauer „Hulzfuchsn“ (10 Liter) kamen mit 15 Teilnehmern auf den 3. Platz. Bürgermeister Brunner dankte abschließend der Concordia für die Austragung dieser Veranstaltung, die inzwischen einen festen Stellenwert im Veranstaltungskalender der Stadt gefunden hat und tröstete über das teilweise mangelnde Interesse der mitgliedsstarken Vereine hinweg.


Schützenmeister Johannes Stengl und Pokalgewinner. Bürgermeister Ottmar Brunner hätte die neue Bürgerkönigscheibe gerne an Oliver Albrecht überreicht.

Jahreshauptversammlung der
Schützen gut besucht

Bewährtes Team bekam Verlängerung


Keine Veränderung bei der Vorstandschaft (vlnr): Karl-Friedrich Lang, Hermann
Spachtholz, Johannes Stengl, Christa Lang, Kurt Lanzet, Manfred Schmidt und Jürgen
Schmid.

Erfolgreiche Mannschaften aber
wenig Nachwuchs


Heideck(rz) – Die Neuwahl der Vorstandschaft beim Schützenverein Concordia Heideck brache keine personelle Veränderung. 1. Schützenmeister Johannes Stengl blickte auf ein turbulentes Jahr zurück. Schwerpunkt im Vereinsjahr war das Gauschießen. Bei der abschließenden Aussprache verteidigte Stengl das Rauchverbot im Schützenhaus.
Nach seiner Begrüßung erinnerte 1. Schützenmeister Johannes Stengl an den im August so plötzlich verstorbenen Schützenbruder Edmund Lorenz, der im Verein eine große Lücke hinterlassen habe. Neben dem Dreikönigs-, Bürger-, Western-, Adler-, Ordonnanzpokal-, Königs-, Geflügel- und Silvesterschießen war das Gauschießen vom 23.3. bis 29.4. der aufwändigste Wettkampf, den es galt auszurichten. Er dankte allen Vereinsmitgliedern, die es ermöglichten, dieses Gemeinschaftswerk so erfolgreich durchzuführen; namentlich Ruppert Zeiner für die Leitung der Organisation und die Erstellung der Festschrift. Kassier Kurt Lanzet zeigte sich optimistisch, was die Finanzlage betrifft. In absehbarer Zeit kann der Kredit für den Schützenhausneubau getilgt sein. Stengl verlas in Abwesenheit des entschuldigten Sportleiters Manfred Ehrig die teils erfolgreichen Platzierungen der Mannschaften und Einzelschützen: Luftgewehr I (Gauliga) 2. Platz, LG II (A-Klasse) 6. Platz, LG III (B-Klasse) 4. Platz, Luftpistole (C-Klasse) 2. Platz, Sportpistole Kleinkaliber (SpKK) II (Gauliga) 1. Platz, SpKK I (B-Klasse) 2. Platz, Sp .32-.38 (Gauliga) 1. Platz, Großkaliber Kombi (Gauliga) 2. Platz, Sp 9 mm - .45 I (Gauliga) 3. Platz, Sp 9 mm - .45 II (Gauliga) 6. Platz und Vorderlader Perkussionspistole 1. Platz.

Bei den Bezirksmeisterschaften erreichte Manfred Schmidt in der Disziplin Bayerisches Ordonnanzgewehr und Deutsches Ordonnanzgewehr jeweils den 2. Platz, ebenso Erwin Kögler mit der Perkussionspistole und Werner Buschmann mit der SpGroßkaliber. Jugendleiterin Christa Lang beklagte das mangelnde Interesse der Jugend. Zwar kamen 14 Schüler zum Schnupperschießen, aber keiner konnte sich für eine weiteres Training begeistern. So wird auch bei der Concordia die Nachwuchsarbeit immer schwieriger. Die beiden Rüstwarte Manfred Schmidt und Jürgen Schmid dankten allen Mitgliedern, die sich bei den regelmäßigen Arbeitseinsätzen beteiligten. Der Samstag Nachmittag hat sich inzwischen als günstiger Zeitraum bewährt. Drei Mitglieder wurden gemäß Satzung vom Verein ausgeschlossen, da sie nach mehrmaliger schriftlicher Aufforderung ihren Jahresbeitrag nicht entrichtet hatten. Die Neuwahl des Vorstandes wurde durch einstimmige Votem per Akklamation durchgeführt. 1. Schützenmeister bleibt Johannes Stengl. Ihn vertritt Karl-Friedrich Lang. Die Kasse führt weiterhin Kurt Lanzet. Alter und neuer Schriftführer ist Hermann Spachtholz. Christa Lang kümmert sich nicht nur um die Jugendlichen, sondern auch um die Damen im Schießsport. Sportleiter wurde wieder Manfred Ehrig. Das Duo Manfred Schmidt und Jürgen Schmid kümmern sich als Rüstwarte um Waffen und Technik. Bei der Aussprache wurde das Rauchverbot im Schützenhaus nochmals diskutiert. Stengl verwies dabei auf das neue Gesetz und bat die Raucher weiterhin auch vor die Tür. Ein Antrag für das Einrichten eines neuen Schießtages für BDS-Schützen am Dienstag wurde einstimmig angenommen.

Das Ende der Sebastiansscheibe

Silvester- und Dreikönigsschießen


Schützenmeister Johannes Stengl, Hermann Spachtholz, Susanne Lanzet, Reinhard
Mohr und Manfred Schmidt freuen sich über ihre Erfolge.

Heideck(rz)- Zum Jahreswechsel ruhen beim Schützenverein Concordia Heideck die Waffen nicht. Nach dem Silvesterschießen folgte das traditionelle Dreikönigsschießen. Manfred Schmidt wurde auf der Sebastiansscheibe zum dritten Mal verewigt.
Die Veranstalter des Silvesterschießens überraschen die Teilnehmer immer wieder aufs neue. Diesmal wurde mit Kleinkaliber-Kurzwaffen und Unterhebelrepetierern auf 25 Meter geschossen. Mit jeder Waffen musste innerhalb von 10 Sekunden fünf Klappfallscheiben getroffen werden. Da es gemäß Sportordnung auch eine Disziplin für Klappfallscheiben gibt, wollte man das Interesse für dieses Schießvariante wecken. Für die 12 Teilnehmer war es gar nicht so einfach, alle 10 Ziele zu treffen. Das beste Ergebnis erzielte Joachim Hübner mit dreimal neun Treffern, gefolgt von Manfred Schmidt und Josef Federer.
Am Vorabend vor Dreikönig wird traditionell auf die gleichnamige Scheibe geschossen. Es ist Brauch, dass immer der Gewinner der vorjährigen Scheibe die nächste stiftet. Schützenmeister Johannes Stengl bewies dabei wieder einmal mehr auch sein sportliches Können. Verfehlt hatten den ersten Platz leider Hermann Spachtholz und Susanne Lanzet. Die 1988 von Johannes Schober gestiftete Sebastiansscheibe wurde nunmehr zum letzten Mal herausgeschossen, weil kein Platz mehr für weitere Namen ist. Manfred Schmidt wird jetzt das dritte Mal auf dieser Scheibe verewigt werden. Reinhard Mohr und Johannes Stengl folgten in der Wertung. Bei den guten Ergebnissen der Großkaliberschützen hatten die Luftgewehrschützen der Concordia diesmal keine Chance. Nach dem Päckchentausch wurde schließlich der Christbaum versteigert.

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